Workshop Sticken auf Stramin II

Gut gelaunt und voller Erwartungen starteten wir gestern früh zu unserem Workshop “Sticken auf Stramin II”. Diesmal ging es darum, wie Stiche am Rand einer zu bestickenden Fläche aufgebrochen werden. Als zusätzliche Herausforderung hatte unsere bewährte Kursleiterin Daniele von Fischer dazu neue Stiche ausgesucht.

Mir – und ich glaube, den anderen geht es ebenso – macht das anfängliche Aussuchen der Garne immer so richtig Spaß. Da überwiegend mit Farbverlaufsgarnen gearbeitet werden sollte, durften wir uns solange durch Sticktwist, Perlgarne, Wolle und Seidenbändchen wühlen, bis jede Teilnehmerin ein Materialhäufchen nach eigenen Vorlieben vor sich liegen hatte.

Viele bunte Garne
Gut, dass alle sich schon vorher ihre Wunschfarben überlegt hatten…

Frau von Fischer hatte ein kleines Modell entworfen, dass es nachzuarbeiten galt. Neun neue Sticharten und viele gekrümmte Ränder und spitze Ecken, die akkurat ausgestickt werden müssen:

Das Modell für den Kurs
Wir haben gleich erkannt, dass hier eine Landschaft mit Wald, Feldern und einem Fluß dargestellt ist.

Einige Stiche hatten es wirklich in sich, vor allem die mit Wolle gestickten Schlingen erforderten höchste Aufmerksamkeit.

Ein Schlingenstich
Die größte Herausforderung an diesem Tag: mit vier Fäden Wollgarn knifflige Schlingen zu sticken
Zwei Teilnehmerinnen
Volle Konzentration bei den Teilnehmerinnen
Hexenstich in pastellblau
Hexenstich mit schmalen Seidenbändchen erfordert etwas mehr Geduld.
Modell in rose
Schöne Rosétöne von hell bis dunkel
grüne Variante
Eine Variante in grün
eifrige Stickerinnen
Mit großem Eifer dabei

Auch wenn das Niveau deutlich höher lag als beim ersten Kurs, kam der Spaß doch nicht zu kurz. Wir haben gequatscht und gelacht, gearbeitet, Kaffee getrunken und ab und zu ein wenig gestöhnt. In der nächsten Zeit werden die begonnenen “Werkstücke” zu Hause fertiggestellt – ich werde versuchen, sie Euch hier zu zeigen. Und erste Überlegungen für “Sticken auf Stramin III” gibt es auch schon…